Aus welchen Gründen Unternehmen ihre Bewerber ablehnen

Donnerstag, 06. Juni 2019, 10:48 Uhr

Unternehmen können bei der Auswahl von Bewerbern pingelig sein. Die Vorgehensweise ist verschieden, jeder Arbeitgeber hat seine eigenen Bewerbungs- und Auswahlprozesse gestaltet. Entsprechend können auch die Gründe, weshalb Bewerber abgelehnt werden, variieren. Alles in allem existieren jedoch große Gemeinsamkeiten, d.h. die meisten Unternehmen lehnen Bewerber aus denselben Gründen ab.

Für Bewerber kann es von großem Vorteil sein, über diese Gründe Bescheid zu wissen. Deshalb möchten wir im heutigen Beitrag darüber informieren, aus welchen Gründen Unternehmen ihre Bewerber am häufigsten ablehnen.

Häufigster Ablehnungsgrund: Fehlendes Fachwissen

Ein Blick auf verschiedene Studien zum Thema zeigt, dass die große Mehrheit der Ablehnungen auf einen Mangel an Fachwissen der Kandidaten zurückzuführen ist. Ob im Rahmen von Eignungstests oder schlichtweg im Vorstellungsgespräch: immer wieder müssen Unternehmen feststellen, dass sich bei ihnen Kandidaten bewerben, die schlichtweg nicht über die notwendigen Kenntnisse verfügen.

Zum einen unterstreicht diese Entwicklung die aktuelle Problematik des Fachkräftemangels. Es ist nicht nur so, dass auf bestimmte Stellenanzeigen wenige Bewerbungen eingehen. Zugleich können die eingehenden Bewerbungen längst nicht immer überzeugen. Zum anderen stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, ob es in solchen Fällen hilfreich wäre, die Stellenanzeigen präziser zu formulieren, um damit schon im Vorfeld besser zu selektieren.

Zweithäufigster Grund: Zu hohe Gehaltsvorstellungen

In bestimmten Feldern ist es besonders schwierig, gute Mitarbeiter zu finden. Fachkräfte, die über die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, wissen dies im Regelfall. Entsprechend ist ihnen bewusst, dass sie relativ hohe Gehaltsvorstellungen durchsetzen können. Allerdings ist schon seit Jahren diesbezüglich ein Trend zu erkennen: immer mehr Bewerber fordern zu hohe Gehälter und überschreiten damit die Möglichkeiten der Arbeitgeber.

Tatsächlich klagen zunehmend mehr Unternehmen darüber, dass sie sich bestimmte Mitarbeiter kaum leisten können. Es gibt Bewerber, die am Ende einlenken und sich mit einem niedrigeren Gehalt zufriedengeben, doch andere tun dies wiederum nicht. So gestaltet sich die Besetzung ausgewählter Stellen aufgrund zu hoher Gehaltsvorstellungen der Kandidaten schwierig.

Weitere Gründe

Fehlendes Fachwissen und zu hohe Gehaltsvorstellungen sind also die Hauptgründe für Unternehmen, Bewerber abzulehnen – in einigen wenigen Fällen können jedoch auch weitere Kriterien zu K.O. Kriterien für Kandidaten werden:

Soft Skills: In den vergangenen Jahren haben Soft Skills ungemein stark an Bedeutung gewonnen. Unternehmen suchen nicht nur Mitarbeiter, die über ein ausgeprägtes Fachwissen verfügen. Zugleich sollen sie etwa auch über Eigenschaften wie Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit verfügen.

Fremdsprachenkenntnisse: In zahlreichen Branchen ist die Zusammenarbeit mit Kollegen und Kunden deutlich internationaler geworden. Als Konsequenz werden höhere Anforderungen an die Beherrschung von Fremdsprachen gestellt. Wenig überraschend, dass Unternehmen von etlichen Kandidaten vor allem eine sichere Beherrschung der englischen Sprache wünschen. Aber auch andere Sprachen, wie insbesondere Chinesisch und Spanisch, befinden sich auf dem Vormarsch.

Reisebereitschaft: In vielen Berufen wird von Mitarbeitern ein gewisses Maß an Reisebereitschaft gefordert. Bei jungen Fachkräften, wie z.B. Absolventen, ist diese noch sehr ausgeprägt. Doch je älter die Kandidaten werden, desto geringer steht es oft um die Bereitschaft zu reisen. So mancher Arbeitgeber sieht sich deshalb leider dazu gezwungen, einen sonst sehr guten Bewerber ablehnen zu müssen, weil er nicht die geforderte Reisebereitschaft mitbringt.

Ihre Experten

Sie befinden sich auf der Suche nach hochkarätigen IT-Fachkräften? Wir bieten maßgeschneiderte Lösungen und unterstützen Sie gerne.

Quellen:
https://www.merkur.de/leben/karriere/bewerbung-haeufigste-grund-eine-absage-laut-studie-zr-12107820.html
https://www.humanresourcesmanager.de/news/bewerbungen-abgelehnt-die-haeufigsten-gruende.html

Der Beitrag Aus welchen Gründen Unternehmen ihre Bewerber ablehnen erschien zuerst auf Compusafe Data Systems AG.


Weitere aktuelle Blogeinträge der Organisation

Stellen der CompuSafe Data Systems AG

IT-Supporter (w/m/d) (Ref. 4012)
Stuttgart, Reutlingen und Konstanz

CompuSafe Data Systems AG

Die CompuSafe AG ist ein deutschlandweit agierendes IT-Dienstleistungsunternehmen, das als innovativer IT-Sourcing Partner darauf spezialisiert ist, die passenden Ressourcen für die Lösung der Aufgabenstellungen und Herausforderungen seiner Kunden zur Verfügung zu stellen. Im Mittelpunkt des Agile-Sourcing-Ansatzes steht, Aufgaben und Projekte mit qualifizierten IT-Spezialisten zu besetzen oder selbständig durchzuführen. Ein wichtiger Bestandteil bildet dabei die Zusammenarbeit mit agilen, hochkompetenten Lösungspartnern in spezifischen Aufgabenfeldern rund um die Digitale Transformation von Unternehmen. Mit der bei Mitarbeitern und Kunden anerkannten eigenen CS-Academy als Bestandteil des Sourcing-Portfolios, sichert die CompuSafe den hohen Wissens- und Qualitätsanspruch der Menschen die mit und für das Unternehmen und seine Kunden arbeiten. Nachwuchsförderung und soziales Engagement in und außerhalb der CompuSafe sind wesentliche Elemente der Unternehmenskultur. Ursprünglich als IT-Systemhaus gegründet, agiert die CompuSafe als unabhängiges und eigenständiges Unternehmen mit mittlerweile über 27 Jahren Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Konzernen und führenden mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Branchen. Flexibles agiles Sourcing für erfolgreiche Digitalisierung sowie zentrale Themenfelder im Kontext der Digital Transformation bilden die strategische Zukunftsausrichtung. Als mehrfach ausgezeichnetes Unternehmen, in 2016 wiederholt unter den besten Arbeitgebern Baden-Württembergs, Bayerns und der ITK, fühlt sich die CompuSafe AG der Agenda Zukunft der Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung verpflichtet.